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Namensaufkleber ganz ohne BPA

Was bedeutet BPA-frei?

Unsere Namensaufkleber für Kinder sind BPA-frei. Was bedeutet das? Als verantwortungsvolle Eltern sind Sie darauf bedacht, Schadstoffe und krankmachende Chemikalien von den Kindern fernzuhalten. Leider befinden sich in vielen Alltagsgegenständen Chemikalien, schädliche Stoffe, Weichmacher etc., die unseren Kindern Schaden zufügen können. Oder denken Sie an BPA, wenn Sie eine CD einlegen, mikrowellenfestes Geschirr benutzen oder aus einer Thermoskanne trinken? Erfahren Sie hier mehr über BPA-freie Produkte und Wissenswertes zum Thema BPA.

Seit 2001 ist der Weichmacher BPA bzw. Bisphenol A in der EU in Babyflaschen verboten. BPA kommt unter anderem bei der Herstellung des Kunststoffs Polycarbonat zum Einsatz und ist beispielsweise in Plastikgeschirr, Spielzeug, Schnullern, Wasserkochern, CDs und der Innenbeschichtung von Konservendosen enthalten.

Was ist BPA?

Bisphenol A, kurz BPA, ist eine chemische Verbindung aus den Stoffen Phenol und Aceton. BPA gilt als notwendiger Bestandteil für die Herstellung von Kunststoff, genauer gesagt zur Synthese polymerer Kunststoffe auf der Basis von Polyester, Polysulfonen, Polycarbonaten oder Epoxidharzen. Daher kommt BPA eine große wirtschaftliche und technische Bedeutung zu. BPA ist als Antioxidans in Weichmachern zu finden. Spezielle Formen von BPA werden u.a. als Flammschutzmitteln verwendet. Zu den wichtigsten Herstellern von Bisphenol A zählen Bayer, Mitsubishi und GE Plastics. BPA wirkt ganz ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen und soll eine schädliche Wirkung auf die Fruchtbarkeit von Ungeborenen und Kleinkindern haben. Dies wurde in Tierversuchen festgestellt. Eine hohe BPA-Belastung kann darüber hinaus zu Störungen im Gehirn, am Herzen und zu Erkrankungen wie Diabetes führen. Das Thema ist unter Experten umstritten, es gibt zahlreiche widersprüchliche Studien weltweit, die z.B. von der Industrie finanziert wurden. So liegen keine klaren Antworten vor, ob und in welchem Ausmaß BPA tatsächlich schädlich ist.

Wie gelangt BPA in Lebensmittel und Körper?

Bisphenol A löst sich durch kochendes Wasser oder Kratzer im Kunststoff  aus dem Produkt und gelangt so in die Nahrung und damit in unseren Körper. Daher sollten Produkte aus Polycarbonat nicht ausgekocht oder in der Spülmaschine gereinigt werden.

Kratzer im Plastikgeschirr wie z. B. in Babyfläschchen oder im Spielzeug sind der Hinweis, dass das Produkt besser entsorgt werden sollte. Das gilt z.B. für Beißringe oder Spielzeug für Kleinkinder, die gern an den entsprechenden Produkten lutschen, beißen oder saugen. So könnte der Weichmacher direkt in den Körper des Kindes gelangen. Das oben erwähnte EU-Verbot gilt bisher nur für Babyflaschen, nicht jedoch für Spielzeug, Trinkflaschen, Wickelauflagen oder gar Namensaufkleber bzw. Namensetiketten.

Kennzeichnung BPA-frei

BPA-freie Produkte wie unsere praktischen Namensaufkleber für Kinder sind im Allgemeinen gekennzeichnet. Mit dem EU-Verbot 2011 werden Babyfläschchen aus dem Kunststoff Polypropylen oder Polyamid hergestellt. Wenn Sie auf Kunststoffe dieser Art verzichten möchten, können Sie auf Produkte zurückgreifen, die als BPA-frei gekennzeichnet sind. Frankreich macht aktuell den Versuch, Bisphenol A vollständig aus allen Lebensmittelverpackungen etc. zu verbieten. Gleiches gilt für Schweden. In Deutschland warnt der Verbraucherschutz schon seit einigen Jahren vor Weichmachern, noch immer gibt es aber nur bestimmte Richtwerte, die gesetzlich festgelegt sind.

Darauf sollten Eltern achten

Eltern sollten darauf achten, für Ihre Kinder Produkte (z.B. Namensaufkleber oder Namensetiketten) auszuwählen, die eindeutig BPA-frei sind. Dies gilt vor allem für Alltagsgegenstände, die sehr häufig in den Mund genommen werden, die zum Spielen vorgesehen sind oder die mit Nahrungsmitteln in Berührung kommen. In diesem Fall empfiehlt es sich, ganz auf Kunststoff zu verzichten. Es gibt z. B. Siegel wie „Spielgut“, die die Unbedenklichkeit kenntlich machen. In Zeitschriften wie Ökotest werden außerdem Alltags- und Gebrauchsgegenstände für Babys und Kleinkinder regelmäßig überprüft und bewertet, mit Blick auf gesundheitsgefährdende oder giftige Stoffe. Kunststoffe werden in der Regel mit Recycling Nummern gekennzeichnet, was beim Kauf hilfreich ist. So steht der Code 2 oder 4 für Polyethylen, Code 5 für Polypropylen. Beide Stoffe sind sicher. Bisphenol ist in Polycarbonat enthalten, das unter den Code 7  fällt, gemeinsam mit Acrylglas, Polyamid und ähnliches. Die Abkürzung O beim Code 7 steht für „Others“, also andere Kunststoffe“. Code 1 steht für PET, Code 3 für PVC. Code 6 für Polystyrol. PET, PVC und Polystyrol enthalten zwar kein BPA, dafür aber häufig andere hormonähnliche Weichmacher.


Fazit

BPA ist ein gesundheitsschädlicher Weichmacher, der zu Recht seit März 2001 in Baby-Trinkflaschen verboten ist. Kleinkinder können dadurch Schäden im Gehirn, am Herzen oder bei der Fortpflanzung erleiden. Beim Kauf von Spielzeug, Geschirr und anderen Alltagsgegenständen sollten Sie daher auf die BPA-freie Kennzeichnung der Produkte achten.